Siebmachers Wappenbücher (Neuherausgabe 1854-1967)

Der Adel des Herzogthums Braunschweig

Der originale Siebmacher erschien erstmals 1605. Der erste Herausgeber Johann Sibmacher (* um 1561 in Nürnberg; † 23. März 1611 ebenda) war Wappenmaler, Kupferstecher, Radierer und Verleger gab nur das „Newe Wappenbuch“ heraus, das in zwei Bänden in den Jahren 1605 (264 Tafeln) bzw. 1609 (164 Tafeln). Bis 1696 gab es dann mehrere Ausgaben unter verschiedenen Namen, dann noch 12 Supplementbände zwischen 1753 und 1806.

Ab 1854 erschien im Verlag Bauer & Rasper aus Nürnberg der „Neue Siebmacher“ unter dem Titel „J. Siebmacher’s grosses und allgemeines Wappenbuch in Verbindung mit Mehreren neu herausgegeben und mit historischen, genealogischen Notizen begleitet“. Verantwortlich war zuerst Otto Titan von Hefner, später kamen weitere Bearbeiter wie Friedrich Heyer von Rosenfeld (* 13. April 1828 in Gießen; † 21. Dezember 1896 in Wien), Adolf Matthias Hildebrandt (* 16. Juni 1844 in Mieste, Altmark, Provinz Sachsen; † 30. März 1918 in Berlin), Gustav Adelbert Seyler (* 19. März 1846 in Willmars (Sachsen); † 19. März 1935 in Berlin) oder auch Adolf Maximilian Ferdinand Gritzner (* 29. Juli 1843 in Sorau; † 10. Juli 1902 in Berlin) hinzu.

Einen kostenfreien Index zu Siebmachers Wappenbüchern gibt es beim Consortium of European Research Libraries. Bei Ancestry ist der Zugang kostenpflichtig.

Übersicht der im Internet verfügbaren Bände:

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