{"id":885,"date":"2011-11-18T18:06:27","date_gmt":"2011-11-18T17:06:27","guid":{"rendered":"http:\/\/test.dirkpeters.net\/?p=885"},"modified":"2017-05-14T18:07:38","modified_gmt":"2017-05-14T16:07:38","slug":"ebba-severidt-familie-verwandtschaft-und-karriere-bei-den-gonzaga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dirkpeters.info\/?p=885","title":{"rendered":"Ebba Severidt: Familie, Verwandtschaft und Karriere bei den Gonzaga"},"content":{"rendered":"<p>gefunden auf <a href=\"http:\/\/www.sehepunkte.de\" target=\"_blank\">sehepunkte.de<\/a><\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/sehepunkte.de\/2004\/02\/2307.html\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px 10px 10px 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px\" title=\"1653\" alt=\"1653\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/1653.jpg\" width=\"182\" border=\"0\" align=\"left\" height=\"260\"><\/a> In keiner Untersuchung zur Geschichte Alteuropas wird vers\u00e4umt, auf die zentrale Rolle des Adels und seines spezifischen Selbstverst\u00e4ndnisses f\u00fcr das, was mittlerweile \u201epolitische Kultur\u201c genannt wird, hinzuweisen. Ebenso wenig hinterfragt erscheint die Bedeutung von famili\u00e4ren beziehungsweise Verwandtschaftsbeziehungen einerseits f\u00fcr eine auf dynastischen oder Gebl\u00fctsprinzipen aufruhende politische Elite und deren Selbstverst\u00e4ndnis, andererseits f\u00fcr die Konstruktion und das Funktionieren von Wegen und Modi der politischen Kommunikation und Aktion. F\u00fcr den Bereich der italienischen Geschichte \u2013 vor allem das fr\u00fchneuzeitliche Papsttum \u2013 liegen zahlreiche Studien vor, die sich den mit dem Verflechtungsbegriff beschriebenen Grundlagen fr\u00fchneuzeitlicher Politik widmen \u2013 wobei die Verwandtschaft nur eines von vielen Elementen einer ausgedehnten Patronagestrategie darstellt.[<a href=\"http:\/\/sehepunkte.de\/2004\/02\/2307.html#fn1\" name=\"fna1\">1<\/a>] Durch eine solche Herangehensweise, gewisserma\u00dfen eine Au\u00dfenbetrachtung, konnten \u00fcber die famili\u00e4ren Strukturen selbst nur en passant Erkenntnisse gewonnen werden, die vielmehr relativ undifferenziert als lediglich \u201ewichtig\u201c galten.<\/p>\n<p align=\"justify\">In ihrer Freiburger Dissertation geht Ebba Severidt von famili\u00e4ren beziehungsweise verwandtschaftlichen Bez\u00fcgen aus, um erst nach deren gr\u00fcndlicher Analyse ihre politische Nutzbarmachung oder Aktivit\u00e4t zu beleuchten, sie w\u00e4hlt also die famili\u00e4re Innensicht als Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen. Sie st\u00fctzt sich in methodischer Hinsicht dabei weitestgehend auf in Freiburg und aufgrund von Beobachtungen zur klassischen Antike entwickelte analytische Instrumente der Historischen Anthropologie [<a href=\"http:\/\/sehepunkte.de\/2004\/02\/2307.html#fn2\" name=\"fna2\">2<\/a>], dies wiederum in engem Zusammenhang mit Fragestellungen der historischen Familienforschung. Anschauungsobjekt sind vier Generationen der seit 1433 zu Markgrafen von Mantua erhobenen Gonzaga, ein an der Wende vom Sp\u00e4tmittelalter zur Fr\u00fchen Neuzeit noch relativ junges Mitglied der europ\u00e4ischen F\u00fcrstenfamilie, das unter anderem durch vorteilhafte Eheschlie\u00dfungen seinen neu erworbenen Rang zu festigen und demonstrieren suchte.<\/p>\n<p align=\"justify\">\n<p align=\"justify\">Ebba Severidt w\u00e4hlt f\u00fcr ihre Darstellung einerseits das Fortschreiten vom Zentrum zur Peripherie \u2013 von der Kernfamilie zur weiteren Verwandtschaft -, andererseits den Weg vom Wort zur Tat, von Familien- und Verwandtschaftsbezeichnungen zu ihrer aktuellen Bedeutung im politischen Alltagsgesch\u00e4ft. Beide Wege verschr\u00e4nken und erg\u00e4nzen sich kontinuierlich. Die Quellengrundlage bilden im \u201eArchivio Gonzaga\u201c im Mantuaner Staatsarchiv \u00fcberlieferte Briefe der Markgrafenfamilie. Im ersten Kapitel rekonstruiert die Verfasserin aufgrund der Anrede- und Gru\u00dfformeln in diesen Briefen ein \u201esyst\u00e8me d\u2019appellations\u201c der Familien- und Verwandtschaftskreise; sie kann zeigen, dass es f\u00fcr eine der Kernfamilie entsprechende Einheit keine Bezeichnung gab, dass vielmehr das \u201eHaus\u201c als Begriff f\u00fcr den Verband lebender, toter und zuk\u00fcnftiger Gonzaga fungierte \u2013 eine durch das gemeinsame Blut und den gemeinsamen Namen begr\u00fcndete identit\u00e4tsstiftende und weitgefasste Gruppe, die Ehefrauen zu integrieren vermochte. Ein \u00e4hnlicher Befund gilt f\u00fcr die weiteren Benennungen von Verwandtschaft, die sich gr\u00f6\u00dftenteils nicht von denen f\u00fcr Angeh\u00f6rige der \u201edomus\u201c unterschied \u2013 allerdings mit einer durch den Begriff der \u201enecessitudo\u201c bezeichneten Grenze, die jenseits der Cousins ersten Grades verlief. F\u00fcr alle weiter entfernten, durch kognatische Verbindungen begr\u00fcndete Verwandtschaftsverh\u00e4ltnisse waren die Anreden unpr\u00e4zise, was auf korrespondierende Haltungen zur relativen N\u00e4he und Ferne beziehungsweise Instrumentalisierbarkeit von Angeh\u00f6rigen verweist.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die beiden folgenden Kapitel widmen sich den Beziehungen zwischen Eltern und Kindern sowie denen innerhalb der Geschwistergruppe. Der zentralen Bedeutung von legitimem Nachwuchs f\u00fcr den Erfolg einer Ehe und die \u201eFortuna\u201c einer Dynastie entsprach eine sehr emotional grundierte Kommunikation zwischen Eltern und Kindern beziehungsweise ein solcherma\u00dfen gepr\u00e4gtes Sprechen \u00fcber den Nachwuchs. (Hier wie andernorts begeht Ebba Severidt nicht den Fehler, aus Sprechfiguren auf \u201eechte\u201c Gef\u00fchle zu schlie\u00dfen; sie identifiziert vielmehr Haltungen, Rollen und Rollenerwartungen, die als Normen und handlungsleitende Gr\u00f6\u00dfen f\u00fcr eine F\u00fcrstenfamilie der Renaissance auszumachen sind.) Zugleich konstituierte das Eltern-Kind-Verh\u00e4ltnis eine von Autorit\u00e4t und Gehorsam bestimmte Hierarchie, die Konflikte zwar nicht ausschloss, die jedoch grunds\u00e4tzlich von einer unbegrenzten Verf\u00fcgungsgewalt der Eltern \u00fcber die j\u00fcngere Generation ausging. Wenn auch der \u00e4lteste Sohn \u2013 und Bruder \u2013 innerhalb der Gruppe der Geschwister eine Sonderstellung einnahm, die zumindest in Teilen mit der des Vaters zu parallelisieren w\u00e4re, stellte das Geschwisterverh\u00e4ltnis eine prinzipiell von Gleichberechtigung bestimmte Schicksalsgemeinschaft dar.<\/p>\n<p align=\"justify\">W\u00e4hrend innerhalb der Kernfamilie Kontakte zumindest auch und phasenweise durch die r\u00e4umliche N\u00e4he, durch unmittelbare Kommunikation bestimmt waren, dr\u00fcckte sich die soziale Interaktion mit der Verwandtschaft fast ausschlie\u00dflich in und durch die schriftliche Korrespondenz aus. Im vierten Kapitel ihrer Arbeit kann die Verfasserin \u2013 analog zu den Ergebnissen ihrer terminologischen Untersuchung \u2013 zwei Verwandtenkreise ausmachen, die sich eindeutig durch die Korrespondenzdichte unterscheiden lassen: Zum engeren Zirkel geh\u00f6rten Onkel und v\u00e4terliche Tanten, zum weiteren Kreis alle \u00fcbrigen Verwandten. Die als \u201eaktive Verwandtschaft\u201c zu identifizierende Gruppe, innerhalb derer beispielsweise eine Praxis des pers\u00f6nlichen Schenkens \u2013 im Gegensatz zum demonstrativen zwischenf\u00fcrstlichen Gabentausch \u2013 zu beobachten ist, ver\u00e4nderte sich von Generation zu Generation: Durch ein bilaterales und kognatisches Verwandtschaftsverst\u00e4ndnis, das auf ein Ego ausgerichtet war, passte sich dieser Kreis kontinuierlich den aktuellen Konjunkturen, Heiratskreisen und Handlungsfeldern an.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Verkn\u00fcpfung zweier Familien oder \u201eH\u00e4user\u201c geschah durch Schwiegerverh\u00e4ltnisse: Frauen waren als Ehefrauen und Schwiegert\u00f6chter die Scharniere, die Verwandtschaftsbindungen erm\u00f6glichten. Dem Verh\u00e4ltnis von alter und neuer Familie, der Integration fremder Prinzessinnen in ihre neue Heimat und der Beziehung der Gatten untereinander widmet die Verfasserin das folgende f\u00fcnfte Kapitel. Sie kann zeigen, dass besonders die Gonzaga sich \u2013 erfolgreich \u2013 darum bem\u00fchten, die Doppelbindungen der Markgr\u00e4finnen und Prinzessinnen an ihre alte und neue Familie zu erm\u00f6glichen und diese f\u00fcr die politische Kommunikation nutzbar zu machen, und zwar durch eine Strategie, die man \u201eIntegration ohne Entfremdung\u201c nennen k\u00f6nnte. Dass dies bei den untersuchten Generationen in Mantua besser gelang als in den deutschen F\u00fcrstent\u00fcmern, in denen Gonzaga-Prinzessinnen herrschten, l\u00e4sst sich, bei allen individuellen Unterschieden der respektiven Ehepartner und der abweichenden Auffassung von Geschlechterrollen n\u00f6rdlich und s\u00fcdlich der Alpen, auch dadurch erkl\u00e4ren, dass die hochadligen Markgr\u00e4finnen aus den H\u00e4usern Brandenburg und Bayern der Familie, in die sie einheirateten, aristokratischen Glanz und dynastische Legitimit\u00e4t verliehen, was ihnen gewisserma\u00dfen automatisch politisches Gewicht vermittelte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die beiden letzten Kapitel der Arbeit sind der \u00dcberpr\u00fcfung der Valenz der Verwandtschaftsstrukturen in und durch Handlungen vorbehalten: Das erste Beispiel, die Eheschlie\u00dfungen der f\u00fcrstlichen Kinder, unterstreicht gerade bei diesen hochgradig durch Taktik gekennzeichneten Strategien die Bedeutung der M\u00fctter und der m\u00fctterlichen Verwandtschaft f\u00fcr die als letztg\u00fcltiges Mittel der Allianzbildung betrachtete Form der Assoziation. Das im Anschluss untersuchte Feld der pers\u00f6nlichen Verflechtung zwischen den entsprechenden H\u00f6fen, der Versorgung der Familienkardin\u00e4le aus dem Hause Gonzaga, Francesco und Sigismondo, mit deutschen Pfr\u00fcnden und der politischen Zusammenarbeit der Gonzaga mit den Brandenburgern und Wittelsbachern kann als die eigentliche Nagelprobe des zuvor Postulierten gelten. Die Verfasserin weist f\u00fcr die Lebenszeit der beiden deutschen Markgr\u00e4finnen in Mantua, Barbara von Brandenburg (1423-1481) und Margarete von Bayern (1442-1479), ein dichtes Netz von Gefolgsleuten und politischen Beratern nach, die in der politischen Elite des jeweiligen Territorialf\u00fcrstentums verankert waren und sich in Italien haupts\u00e4chlich als Informanten \u00fcber nordalpine Verh\u00e4ltnisse beziehungsweise als Boten der Anliegen ihrer zweier Herren bet\u00e4tigten. Auff\u00e4llig \u2013 und in erfreulicher \u00dcbereinstimmung mit zuvor getroffenen Beobachtungen \u2013 ist der schnelle Bruch brandenburgischer Verbindungen nach dem Tod der Markgr\u00e4fin Barbara: Ein weiteres Indiz f\u00fcr die Kurzlebigkeit beziehungsweise kontinuierliche Ver\u00e4nderung der Verwandtschaftsstruktur sowie der mit ihr verbundenen politischen Bez\u00fcge. Dies gilt auch, wenn man die Interaktion der Gonzaga mit den Brandenburgern in kirchenpolitischen Belangen nach Barbaras Tod betrachtet: Die Hohenzollern wechselten schnell den Status von der aktiven zur passiven Verwandtschaft, bis sie gar nicht mehr f\u00fcr verwandtschaftlich grundierte Interaktion in Betracht gezogen wurden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das zunehmende Ausscheiden der deutschen Verwandten aus dem taktischen Kalk\u00fcl der Gonzaga bereits ab 1485 entsprach einerseits \u2013 vor allem hinsichtlich der Kirchenpolitik \u2013 einer rapiden Italianisierung der Kurie, andererseits einem Bedeutungszuwachs der franz\u00f6sischen Monarchie f\u00fcr die Belange Italiens. Die Gonzaga reagierten darauf mit einer intensivierten Bem\u00fchung ihrer franz\u00f6sischen Verbindungen \u2013 Verwandtschaftsstrukturen und Bedingungen makropolitischen Zuschnitts entsprachen einander.<\/p>\n<p align=\"justify\">In der Schlussbetrachtung weist Ebba Severidt nochmals auf die zentrale Bedeutung der Eltern-Kind- und der Geschwisterbeziehungen f\u00fcr die Konstruktion von Verwandtschaft hin, die wegen der Beschr\u00e4nkung auf einen kleinen Kreis, innerhalb dessen intensiv interagiert wurde, sehr flexibel und \u2013 durch Eheverbindungen \u2013 f\u00fcr kurzfristige Allianzen offen war. Diese Allianzen wurden durch Frauen ins Werk gesetzt: Sie erm\u00f6glichten die Vernetzung mehrerer Familien, mit ihnen starben die Verbindungslinien wieder ab.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Verfasserin hat einen gewichtigen Beitrag zur politischen Mikrogeschichte und historischen Anthropologie nicht nur des Italien der Renaissance geleistet. M\u00f6glicherweise erscheinen manche ihrer Ergebnisse nicht \u00fcberraschend, sie sind jedoch durch sorgf\u00e4ltige Analysen sowohl der Sprache als auch der Handlungen ihrer Akteure erheblich pr\u00e4zisiert und zudem operationalisierbar gemacht worden. Die Darstellung der politischen Ausrichtungen und Aktionen der Gonzaga erfolgt sehr nah entlang den zuvor skizzierten Verwandtschaftsstrukturen, sodass die Gefahr eines Zirkelschlusses nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Eine Analyse des kirchen- und machtpolitischen Kalk\u00fcls der Markgrafen von Mantua zun\u00e4chst ohne eine Ber\u00fccksichtigung der deutschen Verwandtschaft, eine genauere Untersuchung der Kommunikations- und Aktionswege nach Frankreich und die nachtr\u00e4gliche Applizierung dieser Ergebnisse auf die zuvor entworfene Folie h\u00e4tte dem Ergebnis noch mehr Glaubw\u00fcrdigkeit verliehen. Diese Bemerkungen schm\u00e4lern jedoch \u2013 andererseits \u2013 den Wert der Arbeit keineswegs, die sich v\u00f6llig zu Recht auf eine Untersuchung der mantuanisch-deutschen Korrespondenz beschr\u00e4nkt. Nachfolgende Untersuchungen zur politischen Kultur Alteuropas werden massiv von dieser wissenschaftlichen Pionierleistung profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/sehepunkte.de\/2004\/02\/2307.html#fna1\" name=\"fn1\">1<\/a>] Vergleiche Daniel B\u00fcchel \/ Volker Reinhardt (Hg.): Modell Rom? Der Kirchenstaat und Italien in der Fr\u00fchen Neuzeit, K\u00f6ln \/ Weimar \/ Wien 2003.<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/sehepunkte.de\/2004\/02\/2307.html#fna2\" name=\"fn2\">2<\/a>] Zum Beispiel Jochen Martin: Der Wandel des Best\u00e4ndigen. \u00dcberlegungen zu einer historischen Anthropologie, in: Freiburger Universit\u00e4tsbl\u00e4tter 126 (1994), 35-46; Maurizio Bettini: Familie und Verwandtschaft im antiken Rom, Frankfurt am Main \/ New York 1992.<\/p>\n<p align=\"right\">Christian Wieland<\/p>\n<p>Quelle:<\/p>\n<p>Christian Wieland: Rezension von: Ebba Severidt: Familie, Verwandtschaft und Karriere bei den Gonzaga. Struktur und Funktion von Familie und Verwandtschaft bei den Gonzaga und ihren deutschen Verwandten (1444 \u2013 1519), Leinfelden-Echterdingen: DRW 2002, in: sehepunkte 4 (2004), Nr. 2 [15.02.2004], URL: <a href=\"http:\/\/www.sehepunkte.de\/2004\/02\/2307.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sehepunkte.de\/2004\/02\/2307.html<\/a> (18.11.2011)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>gefunden auf sehepunkte.de In keiner Untersuchung zur Geschichte Alteuropas wird vers\u00e4umt, auf die zentrale Rolle des Adels und seines spezifischen Selbstverst\u00e4ndnisses f\u00fcr das, was mittlerweile \u201epolitische Kultur\u201c genannt wird, hinzuweisen.<\/p>\n<div><a href=\"https:\/\/dirkpeters.info\/?p=885\" class=\"exp-read-more exp-read-more-underlined\">Read More<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[3,4],"tags":[5,7,69,104],"class_list":["post-885","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buecher","category-links","tag-buecher","tag-links","tag-rezensionen","tag-sehepunkte"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8HCXc-eh","jetpack-related-posts":[{"id":1461,"url":"https:\/\/dirkpeters.info\/?p=1461","url_meta":{"origin":885,"position":0},"title":"B\u00fccher zu Sachsen","author":"dirkpeters","date":"10. 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