{"id":721,"date":"2010-08-28T19:36:27","date_gmt":"2010-08-28T17:36:27","guid":{"rendered":"http:\/\/test.dirkpeters.net\/?p=721"},"modified":"2018-09-29T21:06:35","modified_gmt":"2018-09-29T19:06:35","slug":"daniel-tossanus-d-ae","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dirkpeters.info\/?p=721","title":{"rendered":"Daniel Tossanus d. \u00c4."},"content":{"rendered":"<p>Aus meiner Ahnenliste<\/p>\n<p align=\"left\">Daniel Tossanus d. \u00c4.<\/p>\n<p align=\"left\">* 15.07.1541 M\u00f6mpelgard   <br \/>\u2020 16.01.1602 Heidelberg<\/p>\n<p align=\"left\">Vater: Pierre Toussaint   <br \/>Mutter Jeanne Trinquatte d&#8217;Audincourt<\/p>\n<p align=\"left\">Ehefrau: Marie Couet du Vivier<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Daniel T. der Aeltere, ausgezeichnet als Apologet reformirter Lehre und hervorragend als Leiter des Kirchenwesens in der Kurpfalz, geboren zu M\u00f6mbelgard, dem heutigen Montb\u00e9liard, am 15. Juli 1541, \u2020 zu Heidelberg&nbsp; am 10. Januar 1602. Sein Vater Peter Toussain aus St. Laurent in Lothringen, mit Calvin und Farel befreundet, hat reformatorisch zu Metz, an einigen Orten der Schweiz, Frankreichs und in der w\u00fcrttembergischen Grafschaft M\u00f6mbelgard gewirkt, in der Zeit des Interims aber und sp\u00e4ter der lutherischen Str\u00f6mung in M\u00f6mbelgard gegen\u00fcber in den Verdacht der Accommodation bei den Reformirten durch seine Friedensliebe sich gebracht. De\u00dfungeachtet wu\u00dfte ihn Jacob Andre\u00e4 1571 vom Amte zu bringen wegen seiner reformirten Gesinnung; der zwei Jahre darauf erfolgten Restitution konnte er sich nicht lange erfreuen, da er kurz darauf starb. Daniel T. erhielt seine wissenschaftliche Ausbildung auf den Universit\u00e4ten Basel und T\u00fcbingen. An letzterem Orte erfreute sich derselbe des Stipendiums des Grafen Georg von W\u00fcrttemberg, der seit 1553 die Grafschaft M\u00f6mbelgard in Besitz hatte. Doch sollte ihm in sp\u00e4teren Jahren dieses Beneficium noch vielen Aerger bereiten. Nachdem er als Magister der freien K\u00fcnste 1557 T\u00fcbingen verlassen, ging er einige Zeit nach Paris, um sich in der Aussprache des Franz\u00f6sischen zu vervollkommnen, sodann nach Orleans, wo er \u00f6ffentlich die hebr\u00e4ische Sprache lehrte und 1562 zum Prediger an der dasigen reformirten Gemeinde berufen wurde. Hier stand er in einem reichgesegneten Wirkungskreise bis zum Jahre 1569, da er den Verfolgungen, denen seine Glaubensgenossen seitens der R\u00f6mischen sich ausgesetzt sahen, weichen mu\u00dfte. Er floh mit den Seinigen nach Montargis, wo er bei der Herzogin Renata v. Ferrara auf einige Zeit Schutz fand, dann nach Sancerre und von da zu seinem Vater nach M\u00f6mbelgard, den er im Predigen ein ganzes Jahr unterst\u00fctzte, bis wieder ruhigere Zeiten f\u00fcr Frankreich gekommen. W\u00e4hrend seines Aufenthaltes in M\u00f6mbelgard gerieth T. mit den w\u00fcrttembergischen Theologen, welche in jener Zeit der Ubiquit\u00e4tslehre sich ergeben und in eine sehr schroffe Stellung zu den Reformirten getreten waren, in Conflict seiner dogmatischen Richtung wegen. Er war daher von Herzen froh, als er im August 1571 wieder nach Orleans zur\u00fcckkehren konnte. Sein Ansehen unter seinen franz\u00f6sischen Glaubensgenossen war inzwischen gestiegen, daher er auf der Nationalsynode von Rochelle 1571 mit in die Commission gew\u00e4hlt wurde, welche das reformirte Bekenntni\u00df gegen die Feinde desselben in geeigneten Schriften vertheidigen sollte. Die Provinzialsynode zu Sancerre 1572 w\u00e4hlte ihn sogar zu ihrem Pr\u00e4ses. Die Greuel der Bartholom\u00e4usnacht, welche ihren Weg auch nach Orleans fanden, vertrieben bald darauf T. f\u00fcr immer von Orleans. Nur wie ein Wunder entkam er denselben mit seiner Familie und fand wieder f\u00fcr kurze Zeit einen Bergungsort in Montargis, von wo er sich nach Basel wandte. Im M\u00e4rz 1573 traf ihn in dieser Stadt eine Berufung des Kurf\u00fcrsten von der Pfalz Friedrich III. zu dessen Hofprediger. In dieser neuen Stellung, in welcher er das volle Vertrauen seines f\u00fcrstlichen Herrn geno\u00df, sah er sich bald in allerlei Streitigkeiten mit den Lutheranern und nachher auch mit den R\u00f6mischen verwickelt, wie sehr er auch bei seiner Friedensliebe solchen nichts weniger als zugethan war und die Einheit des gesammten Protestantismus in seiner provocirten Polemik gegen die Kirche Roms stets betont hat. Mit dem weltlichen Mitgliede des Kirchenraths Otto v. Gr\u00fcnrade beauftragt, das reformirte Bekenntni\u00df in der Oberpfalz einzuf\u00fchren, fand er, besonders bei der B\u00fcrgerschaft der Stadt Amberg, dem Sitze des lutherisch gesinnten Prinzen Ludwig, des Statthalters dieses entlegenen kurpf\u00e4lzischen Landestheiles, einen \u00e4hnlichen Widerstand, wie ihn vor ihm Olevianus (s. A. D. B. XXIV, 286) gefunden. Eine &#8222;Christliche erinnerung an einen Ersamen Rath vnd Gemeinde der Churf\u00fcrstlichen Pfaltz Statt Amberg, von wegen j\u00fcngster mit jhnen gepfl\u00f6gener Handlung zu fortpflantzung vnnd erhaltung Gottseliger einigkeit in Kirchen vnd Schulen&#8220;, die T. 1575 ver\u00f6ffentlichte, suchte genannten in aller|Ruhe klar zu machen, da\u00df ihnen kein neuer Glaube sollte aufgedr\u00e4ngt werden, vielmehr gehe es der Obrigkeit nur darum, da\u00df die Unterthanen rechtschaffen unterwiesen w\u00fcrden. Seine wohlgemeinten Worte vermehrten jedoch nur die vorhandene Ausregung. Alsbald erschien gegen seine Schrift ein in sehr bissigem Ton gehaltener &#8222;Warhaffter Bericht, Eines Erbarn Burgermeisters, innern vnd \u00e4u\u00dfern Rats, der Churf. Pfaltz Stad Amberg, das in jrer angeh\u00f6rigen Kirchen vnd Schule, die christliche, reine Lere, nach inhalt Gottes Worts, vnd der rechten waren Augsp. Confession gef\u00fcret, vnd die hochwirdigen Sacramenta gereichet, auch alle andere actus Ecclesiastici verrichtet werden. Vnd Welcher gestalt sie bey gedachter Lere vnd Kirchenordnung gelassen zu werden, jeder zeit vnd noch, vnterthenigst gebetten vnd bitten.&#8220; Kurf\u00fcrst Friedrich III. beabsichtigte hierauf, um diese Angelegenheiten besser ordnen zu k\u00f6nnen, seine Residenz f\u00fcr einige Zeit nach Amberg zu verlegen. Sein am 26. October 1576 erfolgter Tod befreite die Oberpf\u00e4lzer von den ihnen octroirten reformirten Predigern. T., der in den letzten Stunden dem Kurf\u00fcrsten mit dem Troste des Wortes Gottes zur Seite gestanden, sah sich alsbald nach dessen Ableben von dem neuen Landesherrn, dem lutherischen Kurf\u00fcrsten Ludwig VI. zur\u00fcckgesetzt, indem ihn derselbe bei der Leichenbeisetzung nicht die Rede halten lie\u00df. Nur der Vermittelung des Pfalzgrafen Johann Casimir hatte er es zu danken, da\u00df er Tags nachher eine besondere Ged\u00e4chtni\u00dfpredigt in der Heiligengeistkirche halten durfte. Zwar blieb er noch bis zum Fr\u00fchjahre 1577 in Heidelberg, da bis dahin der neue F\u00fcrst fern von seiner Residenz gehalten wurde. Allein die Aus\u00fcbung seines Amtes ward ihm, wie den anderen reformirten Theologen untersagt, und als er dennoch, ohne Genehmigung des lutherischen Ministeriums, am 3. Februar 1577 in der Peterskirche eine Predigt \u00fcber die Einsetzungsworte des heiligen Abendmahls hielt, wurde diese das Signal zum r\u00fccksichtslosesten Vorgehen gegen die reformirten Theologen, welche sich noch in Heidelberg befanden. Ausgewiesen fand er jedoch zu Neustadt a. d. Hardt, welches mit den linksrheinischen Besitzungen dem reformirt gesinnten Pfalzgrafen Johann Casimir zugefallen war, eine seiner Bedeutsamkeit entsprechende Stellung. Dieser ernannte ihn n\u00e4mlich zum Generalsuperintendenten \u00fcber alle Kirchen und Schulen seines L\u00e4ndchens. Als der genannte F\u00fcrst, vornehmlich auf den Rath des T., am 1. April 1578 in Neustadt eine reformirte Hochschule er\u00f6ffnete, berief er nebst den meisten bisherigen Heidelberger Professoren auch T. an dieselbe, wobei dieser jedoch seine kirchliche Oberaufsicht weiter f\u00fchrte. Ueberdies pastorirte er einige Zeit die benachbarte Wallonengemeinde St. Lambrecht, welche damals eines eigenen Hirten entbehrte. Der Fremdengemeinen in diesem pf\u00e4lzischen Landestheile, wie in der Kurpfalz vordem wie auch nachher, nahm er sich \u00fcberhaupt in regster Weise an. Gew\u00f6hnlich besuchte er deren Synoden, ja auf der 1582 zu Frankenthal tagenden war er sogar Pr\u00e4ses. So war er als seines jetzigen Landesherrn rechte Hand auch nebst Ursinus dessen Begleiter auf seinem Zuge ins Lager des Kurf\u00fcrsten Gebhard von K\u00f6ln. Da starb der pf\u00e4lzische Kurf\u00fcrst Ludwig VI. am 12. October 1583 und Johann Casimir mu\u00dfte aus dem k\u00f6lnischen Kriege als Vormund des neunj\u00e4hrigen Kurprinzen Friedrich IV. und als Administrator des Landes zur\u00fcckkehren. Bei dieser Gelegenheit verlegte er die unter dem Namen Casimirianum bekannte Neustadter Hochschule nach Heidelberg, nachdem er erst auf dem Wege der G\u00fcte eine Verst\u00e4ndigung mit den lutherischen Theologen daselbst herbeizuf\u00fchren vergeblich versucht hatte. T., der als Hofprediger alsbald mit dem Pfalzgrafen Johann Casimir zur\u00fcckgekehrt war, wurde allenthalben mit Feindlichen Blicken von jenen begr\u00fc\u00dft, welche nun allsonnt\u00e4glich von der Kanzel herab die reformirte Lehre verl\u00e4sterten. Auch|eine Disputation, am 4. April 1584 von Johann Jacob Gryn\u00e4us, der von Basel dazu berufen worden, geleitet, erwies sich als nutzlos; gegen das unterm 19. Februar 1584 erlassene Mandat des Administrators, die Abschaffung der Calumnien und L\u00e4sterung betreffend, reichten die lutherischen Prediger der Hauptstadt sogar eine Resolution ein. Nach wie vor beharrten dieselben bei ihren \u00f6ffentlichen L\u00e4sterungen auf die reformirte Lehre vom Abendmahl und von der Person Christi. Daher erfolgte endlich am 17. Juli genannten Jahres ihre Entlassung. Inzwischen wurde T. als Rathgeber des Pfalzgrafen Johann Casimir von Lucas Osiander dem \u00e4lteren, der ihn schon wegen seiner im J. 1578 ver\u00f6ffentlichten &#8222;Trostschrifft an alle guthertzige Christen, so von wegen der reynen, vnd vom Papistischen sawerteig ges\u00e4uberten Lehr der Sacramenten, vnd besonders des H. Abendtmals angefochten werden&#8220; nebst Johann Marbach in Stra\u00dfburg und Nicolaus Cancerinus, Superintendenten der Grafschaft Harburg und Herrschaft Reichenweiler in Elsa\u00df angegriffen hatte, worauf sich T. gr\u00fcndlich vertheidigt, und von Jacob Andreae in dessen Confutatio disputationis J. J. Grynaei, Tubing. 1584 in einer geradezu ehrenr\u00fchrigen Weise sammt seinem Vater beschimpft. Er selbst schwieg auf diese gemeine Behandlung, die ihm mit Grynaeus widerfuhr. Die Antwort aber, welche die Heidelberger Prediger gaben in &#8222;Epistola Consolatoria ad rever. et gravissimos Theologos, D. Jac. Andreae: et D. Lucam Osiandrum 1584&#8220;, war die gl\u00e4nzendste Rechtfertigung seiner Person. Wenige Jahre sp\u00e4ter fing Samuel Huber aus Bern, den der Gr\u00f6\u00dfenwahn in die lutherische Kirche getrieben, welche seinen vagesten Universalismus selbst nicht toleriren konnte, \u00fcber der Pr\u00e4destinationslehre mit T. Streit an. Niemand hat vielleicht diesen h\u00e4ndels\u00fcchtigen Menschen besser beurtheilt als T. in seiner Erwiderung, betitelt: &#8222;Des Schwindelgeists eigentliche Merckzeichen in dem unruhigen Mann Sam. Huber, der sich wider den ewigen vnd gerechten rath Gottes zu einem f\u00fcrsprecher der verworffenen vnd verdampten mit gro\u00dfer vngest\u00fcmme auffgeworffen. Newstadt an der Hardt 1592&#8220;. Am heftigsten aber war die Polemik, in welche er sich mit mehreren Jesuiten verflochten sah, besonders mit Petrus Thyraeus, der allen Ernstes den evangelischen Pastoren alle Legitimit\u00e4t absprach. T. trat als deren Anwalt auf und suchte auf Grund der heiligen Schrift und der Kirchenv\u00e4ter die Rechte einer christlichen Obrigkeit, die Diener der Kirche zu berufen oder auch ihre Berufung zu best\u00e4tigen, mit Verwerfung der ausschlie\u00dflichen bisch\u00f6flichen Machtbefugni\u00df dazu, nachzuwerfen in seiner Schrift: &#8222;De Jure Vocationis et Missionis Ministrorum Evangelicorum, Theses apologeticae&#8220; (Heidelb. 1587). Die jesuitische Gegenschrift: &#8222;De ratione examinandi et examine apologeticarum thesium nuperrime a Thyraeo edito&#8220; ist \u00fcberreich an pers\u00f6nlichen Invectiven und behandelt T. wie einen dummen Jungen. In einer hierauf publicirten &#8222;Epistola, nouthetice sive admonitoria&#8220; antwortet T. in einem durchweg ruhigen und gemessenen Tone, geht aber auf die Geschichte einiger P\u00e4pste ein, wodurch nun Thyraeus aufs h\u00f6chste gereizt wird und seine und seines Gegners bisher erschienenen Schriften zusammenstellt und mit geharnischten Vorreden versehen, welche seine vermeintliche Ueberlegenheit und des Antagonisten Schw\u00e4che darthun, 1589 zu Mainz ver\u00f6ffentlichte. T. brach hierauf die directe Polemik ab, gab aber in seinem, ein Jahr sp\u00e4ter erschienenen &#8222;Pastor Evangelicus, sive de legitima Pastorum evangelicorum vocatione, officio et praesidio&#8220;, einer Pastoraltheologie, eine vortreffliche Widerlegung aller Scheingr\u00fcnde des genannten Jesuiten. Von geringerem Interesse war der Streit mit Laurentius Arturus und Nicolaus Serrarius. Von gleichem dauernden Werthe sind die Schriften, welche T. gegen die Ketzereien Kaspar Schwenkfeld&#8217;s, die in der Kurpfalz ziemlich damals verbreitet|waren, geschrieben hat. Er hat damit den Vorwurf, der mit Unrecht bis auf die Gegenwart so oft der reformirten Kirche gemacht wird, da\u00df sie in ihrer Lehre zu spiritualistisch sei, g\u00e4nzlich entkr\u00e4ftet und gezeigt, da\u00df diese vielmehr \u00fcberaus biblisch, n\u00fcchtern und allem schw\u00e4rmerischen und subjectiven Wesen abhold sei. Schon der Titel der ersten Auflage seiner Hauptschrift gegen Schwenkfeld: &#8222;Gr\u00fcndlicher notwendiger bewei\u00df, da\u00df die heutige Secten vnnd spaltungen einen liebhaber der Warheit von der Christl. euangelischen Religion nicht abhalten sollen&#8220; (Heidelb. 1575) ist in dieser Beziehung charakteristisch. Aber nicht blo\u00df in Schriften f\u00fcr das Volk, worunter wir auch mehreren Predigtsammlungen begegnen, sondern auch in gelehrten Disputationen, welche unter seiner Leitung die Studirenden der Theologie hielten, und sonstigen Abhandlungen wirkte er im allgemeinen f\u00fcr die biblische Wahrheit und die Sache des Protestantismus und im speciellen f\u00fcr das reformirte Bekenntni\u00df. Die meisten seiner Werke sind noch heute von gro\u00dfem Werthe, so seine Commentare zu den B\u00fcchern des Neuen Testaments und seine Erkl\u00e4rung der Klagelieder Jeremi\u00e4, seine &#8222;Synopsis de Patribus&#8220; u. a. Mehrere derselben sind in englischer, holl\u00e4ndischer und franz\u00f6sischer Uebersetzung erschienen. In letzterer Sprache hat er selbst einige erbauliche Schriften publicirt, unter welchen sein treffliches, auch deutsch erschienenes Gebetb\u00fcchlein &#8222;L&#8217;exercice de l&#8217;\u00e2me fid\u00e8le&#8220; zu nennen ist. Im J. 1586 erwarb sich T. die Doctorw\u00fcrde in der Theologie, in welcher er damals die erste Professur an der Heidelberger Universit\u00e4t erhalten hatte. Auch ward er Mitglied des kurpf\u00e4lzischen Kirchenraths. Tief beugte ihn der Verlust seiner ersten Gattin, einer gebornen Covet aus Paris, am 28. M\u00e4rz 1587. Von seinen zwei ihn \u00fcberlebenden S\u00f6hnen ist der nachbenannte als ein bedeutender Gelehrte zu nennen, welcher den litterarischen Nachla\u00df des Vaters mit stattlichen Vorreden herausgegeben hat. Mehrere T\u00f6chter verheiratheten sich mit ber\u00fchmten M\u00e4nnern, so Renata, welche als Gattin des Kirchenrathes Joh. Wigand Spanheim die Stammmutter des bekannten Gelehrtengeschlechts Spanheim wurde; und Johanna, verehelicht mit Joh. Friedr. Schloer, aus deren Ehe die gelehrte Theologenfamilie Mieg hervorgegangen ist.   <br \/>Quelle: Cuno, \u201e Tossanus, Daniel\u201c, in: Allgemeine Deutsche Biographie 38 (1894), S. 469-474 [Onlinefassung]; URL: <a href=\"http:\/\/www.deutsche-biographie.de\/artikelADB_pnd119393697.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.deutsche-biographie.de\/artikelADB_pnd119393697.html<\/a><\/p>\n<p>weitere Informationen zur Familie und deren Genealogie finden sich in der <a href=\"https:\/\/datenbank.dirkpeters.info\" target=\"_blank\">Datenbank<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus meiner Ahnenliste Daniel Tossanus d. \u00c4. * 15.07.1541 M\u00f6mpelgard \u2020 16.01.1602 Heidelberg Vater: Pierre Toussaint Mutter Jeanne Trinquatte d&#8217;Audincourt Ehefrau: Marie Couet du Vivier Daniel T. der Aeltere, ausgezeichnet<\/p>\n<div><a href=\"https:\/\/dirkpeters.info\/?p=721\" class=\"exp-read-more exp-read-more-underlined\">Read More<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[22],"tags":[139,8,180,181],"class_list":["post-721","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-genealogien","tag-ahnentafel-peters","tag-biographie","tag-tossanus","tag-toussaint"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8HCXc-bD","jetpack-related-posts":[{"id":619,"url":"https:\/\/dirkpeters.info\/?p=619","url_meta":{"origin":721,"position":0},"title":"Ludwig Christian Mieg","author":"dirkpeters","date":"7. 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