{"id":592,"date":"2010-04-02T19:46:02","date_gmt":"2010-04-02T17:46:02","guid":{"rendered":"http:\/\/test.dirkpeters.net\/?p=592"},"modified":"2017-05-11T19:51:30","modified_gmt":"2017-05-11T17:51:30","slug":"otto-freiherr-von-schwerin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dirkpeters.info\/?p=592","title":{"rendered":"Otto Freiherr von Schwerin"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 0px 0px 10px 10px; display: inline; border: 0px;\" title=\"Schwerin,_Otto_Freiherr_von_(1616-1679)\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Schwerin_Otto_Freiherr_von_16161679_thumb.jpg\" alt=\"Schwerin,_Otto_Freiherr_von_(1616-1679)\" width=\"214\" border=\"0\" align=\"right\" height=\"260\"><\/a><\/p>\n<p>Aus meiner Ahnenliste:<\/p>\n<p>Otto Freiherr von Schwerin<br \/>* 08.03.1616 Stettin<br \/>\u2020 14.11.1679 C\u00f6lln<br \/>Vater: Otto Freiherr von Schwerin<br \/>Mutter: Dorothea von Weissenbach<\/p>\n<p>Ehefrauen:<\/p>\n<ol>\n<li>Elisabeth von Schlabrendorff<\/li>\n<li>Helene Dorothea von Creytzen<\/li>\n<li>Dorothea von Flemming<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align:justify\">Otto v. S., brandenburgischer Geh. Rath und Oberpr\u00e4sident, wurde als der zweite Sohn des pommerschen Landraths und Hauptmanns zu Uckerm\u00fcnde Otto v. S. am 18. M\u00e4rz 1616 auf dem v\u00e4terlichen Gute Wittstock bei Greifenhagen geboren. Er geno\u00df eine sorgf\u00e4ltige Erziehung, besuchte das Gymnasium zu Stettin, dann 1634\u20141637 die Universit\u00e4t Greifswald und erwarb sich dort eine gr\u00fcndliche classische und theologische Bildung, im Mai 1637 aber, nachdem kurz zuvor der letzte Herzog von Pommern, Bogislav XIV., gestorben und damit dieses Land f\u00fcr die brandenburgische Erbfolge er\u00f6ffnet war, schickte sein Vater ihn nebst seinem j\u00fcngeren Bruder Bogislav, dem sp\u00e4teren brandenburgischen Generalmajor, nach K\u00f6nigsberg, wohin sich schon damals die Gemahlin des Kurf\u00fcrsten Georg Wilhelm und ein Theil des Hofes vor den St\u00fcrmen des 30j\u00e4hrigen Krieges zur\u00fcckgezogen hatte. Die beiden jungen pommerschen Edelleute wurden dort sehr freundlich aufgenommen. Otto wurde von der Kurf\u00fcrstin in ihren Hofdienst gezogen und 1638 von dem Kurf\u00fcrsten, welcher damals auch nach K\u00f6nigsberg \u00fcbersiedelte, zu seinem Kammerjunker ernannt, doch erhielt er bald darauf die Erlaubni\u00df, zu seiner weiteren Ausbildung eine l\u00e4ngere Reise nach Holland. England und Frankreich zu unternehmen, von der er erst Ende 1640, kurz vor dem Tode des Kurf\u00fcrsten, zur\u00fcckkehrte. Der neue Kurf\u00fcrst Friedrich Wilhelm wu\u00dfte den talentvollen, ihm durch Alter und verwandte politische und religi\u00f6se Anschauungen (S. war, wie es scheint, schon w\u00e4hrend seines ersten Aufenthaltes in K\u00f6nigsberg zur reformirten Kirche \u00fcbergetreten) nahe stehenden jungen Edelmann zu sch\u00e4tzen, behielt ihn in seinem Dienst, verwendete ihn gleich Anfang 1641 zu einer diplomatischen Sendung an den schwedischen Statthalter in Stettin, ernannte ihn am 29. April 1641 zum Rath an dem Hof- und Kammergerichte in Berlin, indem er sich aber ausdr\u00fccklich vorbehielt, ihn auch zu anderen Diensten zu verwenden, und gab ihn dann dem Markgrafen Ernst, welchen er damals, w\u00e4hrend er selbst vorl\u00e4ufig in Preu\u00dfen blieb, als seinen Statthalter nach der Mark schickte, bei. Auch dieser verwendete ihn wieder zu Anfang des n\u00e4chsten Jahres zu diplomatischen Missionen an die schwedischen und kaiserlichen Generale, welche trotz des von dem Kurf\u00fcrsten mit Schweden abgeschlossenen Waffenstillstandes in die Altmark einger\u00fcckt waren. Darauf kehrte S. noch einmal nach K\u00f6nigsberg zur\u00fcck und feierte dort unter Theilnahme des ganzen Hofes am 22. April 1642 seine Verm\u00e4hlung mit einem Hoffr\u00e4ulein der verwittweten Kurf\u00fcrstin, Elisabeth Sophie v. Schlaberndorff, blieb auch noch mit derselben einige Wochen als Gast des Kurf\u00fcrsten auf dem K\u00f6nigsberger Schlosse und siedelte dann wieder nach Berlin \u00fcber. Der Kurf\u00fcrst, welcher im M\u00e4rz 1643 in der Mark erschien und dort selbst die Regierung \u00fcbernahm, ernannte ihn in Anerkennung seiner bisherigen Dienste am 13. October 1645 zum Mitgliede seines neu erg\u00e4nzten Geheimen Rathes und nahm ihn im n\u00e4chsten Jahre, als er sich nach Eleve begab, um die dortigen Verh\u00e4ltnisse zu ordnen und zugleich seine Verm\u00e4hlung mit der Tochter des Generalstatthalters der Niederlande, des Prinzen Friedrich Heinrich von Oranien, zu stande zu bringen, mit sich. S. nahm an den langwierigen, bis in das Jahr 1649 sich hinziehenden Verhandlungen mit den clevischm\u00e4rkischen St\u00e4nden, welche dem Bestreben des Kurf\u00fcrsten, dort eine st\u00e4rkere Regierungsgewalt zu begr\u00fcnden, den hartn\u00e4ckigsten Widerstand entgegensetzten,|hervorragenden Antheil, er hat in vermittelnder Weise gewirkt, ebenso die bisweilen ungest\u00fcm hervorbrechende Heftigkeit des Kurf\u00fcrsten zu beschwichtigen, wie den z\u00e4hen Trotz der St\u00e4nde zu mildern versucht und er hat wesentlich dazu beigetragen, da\u00df endlich am 9. October 1649 ein Landtagsabschied zu stande kam, in welchem der Kurf\u00fcrst zwar den St\u00e4nden ihre Privilegien in sehr weitgehender Weise best\u00e4tigen mu\u00dfte, aber doch die wichtigsten landesf\u00fcrstlichen Rechte behauptete. Zwischenein begleitete er den Kurf\u00fcrsten Ende 1646 zu dessen Verm\u00e4hlung nach dem Haag und wurde bald nach der Hochzeit zum Hofmeister der neuen Kurf\u00fcrstin Luise Henriette ernannt, deren Gunst und Vertrauen er sich bald im h\u00f6chsten Ma\u00dfe zu erwerben wu\u00dfte. Ferner nahm er theil an verschiedenen diplomatischen Verhandlungen, namentlich an denen mit der holl\u00e4ndischen Regierung, deren Unterst\u00fctzung auf dem damals zu Osnabr\u00fcck und M\u00fcnster tagenden Friedenscongre\u00df sich der Kurf\u00fcrst zu sichern suchte. Er scheint auch dazu mitgewirkt zu haben, da\u00df der Kurf\u00fcrst durch Nachgiebigkeit in der pommerschen Frage das Zustandekommen des Friedens erleichterte, darauf deutet wenigstens die Auszeichnung hin, welche ihm noch vor dem Abschlu\u00df desselben Kaiser Ferdinand III. erwies, indem er ihn am 24. M\u00e4rz 1648 in den Reichsfreiherrnstand erhob. S. begleitete auch 1651 den Kurf\u00fcrsten auf dem Feldzuge, welchen derselbe damals am Rhein gegen den Pfalzgrafen von Neuburg unternahm, um von diesem eine vortheilhaftere Regelung der j\u00fclichleveschen Frage zu erzwingen. Mit dem w\u00e4hrend desselben in den brandenburgischen Dienst getretenen Grafen Georg Friedrich von Waldeck, welcher in den n\u00e4chsten Jahren einen bestimmenden Einflu\u00df auf die ausw\u00e4rtige und auch auf die innere Politik des Kurf\u00fcrsten ausge\u00fcbt und einen Theil der \u00e4lteren R\u00e4the desselben verdr\u00e4ngt hat, ist er wenigstens \u00e4u\u00dferlich in ein freundliches Verh\u00e4ltni\u00df getreten, und es ist ihm so gelungen, gest\u00fctzt auf die Kurf\u00fcrstin, neben demselben seine bevorzugte Stellung sowohl am Hofe als auch in der Staatsverwaltung zu behaupten. Im Verein mit Waldeck ist er in den n\u00e4chsten Jahren f\u00fcr eine Reform der Verwaltung, namentlich des Finanzwesens th\u00e4tig gewesen, doch gerieth er Anfang 1655 gerade \u00fcber diese Frage der Finanzreform in einen heftigen Streit mit demselben, welcher nur \u00e4u\u00dferlich von dem Kurf\u00fcrsten beigelegt wurde und zu einer dauernden Entfremdung beider gef\u00fchrt hat. Zu Beginn des damals ausbrechenden schwedisch-polnischen Krieges hat S., obwohl den abenteuerlichen Pl\u00e4nen Waldeck\u2019s wenig geneigt und von heftigem Mi\u00dftrauen gegen den K\u00f6nig Karl X. Gustav, der zu fr\u00fch seine Gel\u00fcste auf die preu\u00dfischen H\u00e4fen des Kurf\u00fcrsten offenbart hatte, erf\u00fcllt, doch ebenso wie Waldeck ein Zusammengehen des Kurf\u00fcrsten mit Schweden gegen das, wie es schien, seinem Untergange entgegengehende Polen f\u00fcr rathsam gehalten, in der Hoffnung, da\u00df der Kurf\u00fcrst dadurch die Souver\u00e4nit\u00e4t in Preu\u00dfen und eine Erweiterung seines dortigen Besitzes erlangen w\u00fcrde, daneben aber hat er auf das eifrigste den Abschlu\u00df einer Allianz mit Holland betrieben. Zusammen mit Waldeck verhandelte er im Juli 1655 in Stettin mit den schwedischen Ministern und dem K\u00f6nige selbst, setzte auch, nachdem dieser Versuch einer Einigung an den zu hohen Forderungen des letzteren gescheitert war, die Verhandlungen fort, indem er dem Hauptquartier des Schwedenk\u00f6nigs bis nach Krakau nachfolgte, und er nahm dann auch Theil an den Unterhandlungen, welche zu Ende des Jahres der bis nach Preu\u00dfen an der Spitze seines Heeres vorger\u00fcckte K\u00f6nig dort aufs neue mit dem Kurf\u00fcrsten ankn\u00fcpfte und welche endlich zu dem Abschlu\u00df des f\u00fcr den letzteren wenig g\u00fcnstigen K\u00f6nigsberger Vertrages vom 17. Januar 1656 f\u00fchrten. Bald darauf begab sich S. aus privater Ursache, um das Leichenbeg\u00e4ngni\u00df seiner inzwischen in Berlin verstorbenen Gattin zu feiern, dorthin und kehrte erst im Mai nach K\u00f6nigsberg zur\u00fcck. Gerade damals war es dem Grafen Waldeck gelungen, den|Kurf\u00fcrsten f\u00fcr eine noch engere Verbindung mit Schweden zu gewinnen, welche in dem Marienburger Vertrage vom 25. Juni ihren Ausdruck fand und infolge deren der Kurf\u00fcrst seine Armee mit der schwedischen vereinigte und mit dieser zusammen die siegreiche Schlacht bei Warschau schlug. Als aber trotz derselben die Lage des Schwedenk\u00f6nigs und ebenso des mit ihm Verb\u00fcndeten Kurf\u00fcrsten eine gef\u00e4hrdete wurde, da gelang es S. im Gegensatz gegen Waldeck den letzteren zu bewegen, den vorher gehegten Gedanken, sein Gebiet durch gro\u00dfe Eroberungen in Polen zu erweitern, aufzugeben, vielmehr nur die Erlangung der Souver\u00e4nit\u00e4t in Preu\u00dfen zum Zielpunkt seiner Politik zu machen und die Einr\u00e4umung derselben zun\u00e4chst zur Bedingung seiner weiteren Theilnahme am Kriege auf schwedischer Seite zu machen. Er haupts\u00e4chlich hat die deswegen angekn\u00fcpften neuen Unterhandlungen mit dem schwedischen K\u00f6nige geleitet und seiner z\u00e4hen Festigkeit ist es endlich gelungen, denselben zu bewegen, in dem Labiauer Vertrage vom 20. November 1656 dieses Zugest\u00e4ndni\u00df zu machen und sich darauf zur Ankn\u00fcpfung von Friedensunterhandlungen zu bequemen. Als diese aber erfolglos blieben, D\u00e4nemark, Oesterreich und Ru\u00dfland auf die Seite Polens traten und der K\u00f6nig von Schweden, indem er sich im Juli 1657 mit dem Haupttheil seines Heeres gegen D\u00e4nemark wandte, den Kurf\u00fcrsten diesen \u00fcbrigen Feinden gegen\u00fcber allein lie\u00df, da hat es wieder S. im Gegensatz gegen den jetzt ganz im schwedischen Interesse aufgehenden Grafen Waldeck durchgesetzt, da\u00df der Kurf\u00fcrst sich unter \u00f6sterreichischer Vermittelung auf Unterhandlungen mit Polen einlie\u00df und, nachdem ihm auch von dieser Seite die Souver\u00e4nit\u00e4t in Preu\u00dfen zugestanden war, am 19. September 1657 den Vertrag zu Wehlau abschlo\u00df, welcher durch die pers\u00f6nliche Zusammenkunft mit dem polnischen K\u00f6nigspaare zu Bromberg (30. October bis 6. November 1657) best\u00e4tigt und erweitert wurde. S. war auch bei derselben zugegen und ihm wurde bei dieser Gelegenheit unter besonderer Anerkennung der Dienste, welche er bei dieser Auss\u00f6hnung mit dem Kurf\u00fcrsten geleistet, von dem K\u00f6nige das polnische Indigenatsrecht verliehen. Bei den folgenden Versuchen, welche der Kurf\u00fcrst, nachdem es nicht gelungen war, Oesterreich zum directen feindlichen Vorgehen gegen Schweden zu bewegen, wieder machte, einen allgemeinen Frieden zu Stande zu bringen, ist auch S. wieder th\u00e4tig gewesen; der Umstand, da\u00df ihm und dem mit ihm zu dem Schwedenk\u00f6nig geschickten Weimann von diesem im Juli 1658 zu Flensburg die Audienz verweigert oder wenigstens an dem\u00fcthigende Bedingungen gekn\u00fcpft wurde, hat dann die Veranlassung zum offenen Bruche des Kurf\u00fcrsten mit Schweden gegeben. Eine gl\u00e4nzende Anerkennung seiner bisherigen Th\u00e4tigkeit erhielt S. bald darauf dadurch, da\u00df der Kurf\u00fcrst ihn am 9. September 1658 zum Oberpr\u00e4sidenten des Geheimen Rathes und aller Civilbeh\u00f6rden in seinen verschiedenen Landen ernannte und ihm zugleich die erste Stellung an seinem Hofe anwies. Auch Schwerin\u2019s Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse hatten sich inzwischen g\u00fcnstig gestaltet, die verh\u00e4ltni\u00dfm\u00e4\u00dfig reichen Einnahmen, welche er aus seinen verschiedenen Aemtern bezog, und seine sparsame Oekonomie hatten es ihm trotz seines gro\u00dfen Hausstandes erm\u00f6glicht, G\u00fcter zu kaufen, namentlich hatte er 1650 das Lehngut Alt-Landsberg im Barnimer Kreise erworben, welches er allm\u00e4hlich immer mehr vergr\u00f6\u00dferte, cultivirte und versch\u00f6nerte, wo er zahlreiche fremde Reformirte ansiedelte, eine reformirte Gemeinde gr\u00fcndete und ein neues Schlo\u00df mit einer reformirten Kirche baute. S. ist in den n\u00e4chstfolgenden Jahren au\u00dfer Stande gewesen, die umfassende Wirksamkeit, welche ihm der Kurf\u00fcrst zugedacht hatte, wirklich auszu\u00fcben, da er von demselben fortgesetzt zu anderen Gesch\u00e4ften verwendet wurde. Er hatte zun\u00e4chst seinen Herrn auf dem Feldzuge zu begleiten, welchen dieser vom Herbst 1658 an bis zu Ende des n\u00e4chsten Jahres gegen die Schweden in J\u00fctland und|dann in Vorpommern f\u00fchrte. Nach dem Abschlu\u00df des Olivaer Friedens (3. Mai 1660) hatte er dann mitzuwirken bei der jetzt von dem Kurf\u00fcrsten in Angriff genommenen Auseinandersetzung mit den St\u00e4nden der verschiedenen Lande. Er begab sich zun\u00e4chst Ende 1660 mit dem Kurf\u00fcrsten zusammen nach Cleve, wo die St\u00e4nde sich zur Annahme eines neuen, ihre Rechte wesentlich einschr\u00e4nkenden Recesses bequemen mu\u00dften, und er wurde dann im Mai 1661 von dem vorl\u00e4ufig noch dort zur\u00fcckbleibenden Kurf\u00fcrsten nach Preu\u00dfen geschickt, um zusammen mit der dortigen Regierung die Landtagsverhandlungen zu leiten und die St\u00e4nde zur Anerkennung der Souver\u00e4nit\u00e4t des Kurf\u00fcrsten, zur Annahme einer neuen, dessen Rechte erweiternden Landesverfassung und zur Ableistung eines neuen Huldigungseides zu bewegen. S. hat dort infolge des Mi\u00dftrauens der St\u00e4nde gegen die Absichten des Kurf\u00fcrsten und der Hartn\u00e4ckigkeit, mit welcher sie an ihren Rechten und Forderungen festhielten, mit den gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten zu k\u00e4mpfen gehabt. Zwar gelang es ihm durch unabl\u00e4ssige Bem\u00fchungen, g\u00fctliche Vorstellungen und Drohungen, die beiden Oberst\u00e4nde, Landr\u00e4the und Ritterschaft, von dem dritten Stande, den St\u00e4dten, unter denen K\u00f6nigsberg sich ganz besonders widersetzlich zeigte, zu trennen und die ersteren zur Anerkennung der Souver\u00e4nit\u00e4t zu bewegen, als aber dann der Kurf\u00fcrst auch hier, \u00e4hnlich wie in Cleve, die Annahme einer neuen, schon fertigen Regierungsverfassung verlangte, da erhob sich der heftigste Widerstand sowohl von seiten der St\u00e4nde, als auch der ihre eigenen Befugnisse durch dieselbe geschm\u00e4lert sehenden Regierungsbeh\u00f6rde, der Oberr\u00e4the, und wenn auch S. diese zu beschwichtigen wu\u00dfte, so waren doch alle seine Bem\u00fchungen, die St\u00e4nde umzustimmen, erfolglos. Die K\u00f6nigsberger verweigerten sogar die von den beiden anderen St\u00e4nden bewilligte Accise und schritten zu geradeswegs hochverr\u00e4therischen Handlungen vor, so da\u00df S., welcher \u00fcberzeugt war, da\u00df nur durch g\u00fctliche Verst\u00e4ndigung mit den St\u00e4nden eine Dauer versprechende Ordnung der Dinge zu erreichen sei, da\u00df aber nur die pers\u00f6nliche Anwesenheit des Kurf\u00fcrsten eine solche herbeizuf\u00fchren im stande sein werde, fortgesetzt in denselben drang, nach Preu\u00dfen her\u00fcber zu kommen, und im Juni 1662, nachdem dieser sein Erscheinen daselbst zu Ende des Sommers in Aussicht gestellt hatte, um seine vorl\u00e4ufige R\u00fcckberufung bat. Dieselbe erfolgte und er kehrte im Juli nach Berlin zur\u00fcck. Seine Bef\u00fcrchtung, da\u00df es einer mit seinem Verfahren in Preu\u00dfen unzufriedenen Partei unter den Geh. R\u00e4then, namentlich Fr. v. Jena, gelungen sei, den Kurf\u00fcrsten gegen ihn einzunehmen, erwies sich als grundlos. Allerdings war der Kurf\u00fcrst, welcher Mitte September nach K\u00f6nigsberg aufbrach, entschlossen, die Unruhestifter zur Strafe zu ziehen und auch gegen die St\u00e4nde sch\u00e4rfer vorzugehen, aber er gab S. einen neuen Beweis seines Vertrauens, indem er ihn in Ausf\u00fchrung eines schon lange gehegten Plans zum Hofmeister seines \u00e4ltesten Sohnes, des jetzt sieben Jahre alten Kurprinzen Karl Emil bestellte und ihm die Leitung der Erziehung desselben \u00fcbertrug, zugleich ihn und die \u00fcbrigen zur\u00fcckbleibenden Geheimen R\u00e4the mit der F\u00fchrung der Regierung in der Mark w\u00e4hrend seiner Abwesenheit beauftragte. Die Erziehung des Kurprinzen und des zwei Jahre j\u00fcngeren Prinzen Friedrich, welcher im Juli 1665 auch seiner Obhut anvertraut wurde, hat S. in der sorgsamsten und verst\u00e4ndigsten Weise geleitet und er hat dieser Aufgabe einen gro\u00dfen Theil seiner Zeit und auch die Behaglichkeit des Familienlebens geopfert. Er schlief und speiste mit den Prinzen zusammen, betete des Morgens mit ihnen und lehrte sie Spr\u00fcche und geistliche Lieder, er beaufsichtigte den Unterricht, welcher ihnen von besonderen Lehrern ertheilt wurde, sowie ihre Spiele und Vergn\u00fcgungen, begleitete sie auf Spazierfahrten und Ausfl\u00fcgen und nahm auch des Abends oft an ihren Spielen und Besch\u00e4ftigungen, die er m\u00f6glichst instructiv zu gestalten suchte, theil. Regelm\u00e4\u00dfig brachte er einen Theil|des Fr\u00fchjahrs und des Sommers mit ihnen auf seiner Besitzung Alt-Landsberg zu, wo die Prinzen, obgleich ihre Studien fortgesetzt wurden, Gelegenheit erhielten, sich in Garten, Wald und Feld zu tummeln und sich auch unter seiner Aufsicht an anderen l\u00e4ndlichen Vergn\u00fcgungen zu erfreuen. Er hatte die Freude, da\u00df die Prinzen, von denen namentlich der \u00e4ltere einen aufgeweckten Geist und gl\u00fcckliche Anlagen zeigte, schnelle Fortschritte machten und nicht nur durch ihre Kenntnisse, sondern auch durch fr\u00fche geistige Reise und gewandtes Benehmen sich hervorthaten. Freilich haben die von Anfang an bei dem Kurprinzen hervortretenden Untugenden, J\u00e4hzorn, Eigenwilligkeit und St\u00f6rrigkeit ihm manche Schwierigkeiten bereitet, doch ist es ihm durch ernste Ruhe und consequente Entschiedenheit gelungen, dieselben zu bemeistern und sich auch die Zuneigung und das Vertrauen seiner Z\u00f6glinge zu erwerben. F\u00f6rderlichste Unterst\u00fctzung dabei erhielt er einerseits durch die kurf\u00fcrstlichen Eltern, welche seine Erziehungsweise durchaus billigten und seine Autorit\u00e4t bei jeder Gelegenheit st\u00fctzten, andererseits durch seine zweite Gemahlin Helene Dorothee geb. v. Kreytzen, Wittwe des Freiherrn Truchse\u00df v. Waldburg, mit der er sich mitten in der Kriegszeit, im October 1656, zu K\u00f6nigsberg verm\u00e4hlt hatte. Dieselbe ist wie seinen eigenen Kindern aus erster Ehe, so auch den Prinzen eine zweite Mutter geworden und hat sich deren Zuneigung in hohem Grade erworben, ebenso wie auch seine Kinder, die t\u00e4glichen Spielgef\u00e4hrten der Prinzen, mit diesen in freundschaftlichstem Verh\u00e4ltni\u00df standen. S. hat \u00fcber die Erziehung der Prinzen eigenh\u00e4ndig ein noch erhaltenes Tagebuch gef\u00fchrt, hat w\u00e4hrend der Abwesenheit der Eltern diesen regelm\u00e4\u00dfig zweimal in der Woche \u00fcber dieselben Bericht erstattet und mit der Kurf\u00fcrstin auch sonst, so oft sie abwesend war, einen lebhaften Briefwechsel gef\u00fchrt, welcher zeigt, wie sehr er deren Vertrauen besessen, wie sie in allen, namentlich auch in ihren \u00f6konomischen Angelegenheiten ihn zu Rathe gezogen, bei manchen Gelegenheiten sogar dem Kurf\u00fcrsten gegen\u00fcber seine Vermittlung in Anspruch genommen hat. Aber auch der Kurf\u00fcrst stand zu S. in einem geradezu vertrauten Verh\u00e4ltni\u00df. Derselbe unterrichtete ihn von Preu\u00dfen aus regelm\u00e4\u00dfig eigenh\u00e4ndig \u00fcber den Verlauf der dortigen Dinge, begehrte in einzelnen Fragen seinen Rath, zog ihn auch zu der Erledigung aller anderen wichtigeren Gesch\u00e4fte hinzu, daneben aber nahm er dessen Th\u00e4tigkeit auch f\u00fcr seine Privatangelegenheiten, Gutsk\u00e4ufe, Erwerbung des Jagdrechts auch auf den an die kurf\u00fcrstlichen Dom\u00e4nen angrenzenden G\u00fctern u. a. in Anspruch. Besonders besch\u00e4ftigt war S. in dieser Zeit durch die ihm \u00fcbertragene Regelung des st\u00e4ndischen Creditwesens in der Mark und durch die ebendamals auf Befehl des Kurf\u00fcrsten gemachten Versuche, ein freundlicheres Verh\u00e4ltni\u00df zwischen den beiden evangelischen Religionsparteien, den Lutheranern und Reformirten, herbeizuf\u00fchren, er, der \u00e4hnlich wie der Kurf\u00fcrst selbst auf das eifrigste solche irenischen Tendenzen verfolgte, f\u00fchrte den Vorsitz in den zu diesem Zwecke in Berlin (September 1662 bis Juni 1663) abgehaltenen, freilich wenig erfolgreichen Religionsgespr\u00e4chen. Doch fehlte es auch nicht an Differenzen zwischen ihm und seinem kurf\u00fcrstlichen Herrn. Er war wenig zufrieden mit dem Verlauf der Dinge in Preu\u00dfen, namentlich mit dem schroffen Auftreten besonders Jena\u2019s gegen\u00fcber den dortigen St\u00e4nden, f\u00fchlte sich gekr\u00e4nkt durch die geringsch\u00e4tzige Art, mit welcher dieser und dessen Genossen \u00fcber sein fr\u00fcheres abweichendes Verfahren dort urtheilten. Er beklagte sich dar\u00fcber beim Kurf\u00fcrsten, und als dieser ihn ziemlich kurz abwies, dadurch noch mehr verletzt, bei der Kurf\u00fcrstin, sprach sogar den Wunsch aus, sich ganz von den Gesch\u00e4ften zur\u00fcckzuziehen. Dieselbe tr\u00f6stete ihn aber, tadelte seine allzu gro\u00dfe Empfindlichkeit, versicherte ihm, da\u00df er nach wie vor die Gnade und das Vertrauen des Kurf\u00fcrsten besitze, drang in ihn, an der Spitze der Gesch\u00e4fte zu bleiben, und stellte ihm in , da\u00df er entlastet, Jena vom Hofe entfernt und dadurch seine Amtsth\u00e4tigkeit erleichtert werden solle. Nach der R\u00fcckkehr des kurf\u00fcrstlichen Paares nach Berlin im November 1663 gestalteten sich die Verh\u00e4ltnisse f\u00fcr S. auf das g\u00fcnstigste, sein Gegner Jena wurde wirklich zeitweilig auf seinen Kanzlerposten nach Halberstadt entfernt und die folgenden Jahre hindurch bis Anfang 1669 hat er die einflu\u00dfreichste Stellung am Hofe wie im Rathe des Kurf\u00fcrsten eingenommen. Vor allem hatte er die Leitung der ausw\u00e4rtigen Angelegenheiten, er entwarf die Instructionen f\u00fcr die in die Fremde geschickten Gesandten und die an dieselben abgehenden Rescripte, unterhielt meist neben dem amtlichen auch noch einen privaten Briefwechsel mit ihnen, er f\u00fchrte ferner die Verhandlungen mit den am Hofe des Kurf\u00fcrsten erscheinenden fremden Gesandten, stand in Correspondenz mit den leitenden Ministern anderer Staaten, und die besonnene, vorsichtige, friedliche und vers\u00f6hnliche Politik Brandenburgs in diesen Jahren tr\u00e4gt so recht den Stempel des Schwerin\u2019schen Geistes. Namentlich entspricht das sehr vorsichtige Verhalten des Kurf\u00fcrsten in dem Erfurter Streite und dessen behutsames Eingreifen in die polnischen Wirren durchaus seinen Rathschl\u00e4gen, ebenso auch die Politik desselben im M\u00fcnsterschen Kriege, die Verbindung mit Holland und Ann\u00e4herung an Frankreich, dann aber die vermittelnde Th\u00e4tigkeit und die dadurch erreichte g\u00fctliche Beilegung des Streites, bevor er zu den Waffen zu greifen brauchte. S. mit den Prinzen hat damals den Kurf\u00fcrsten nach Cleve begleitet, dort die entscheidenden Verhandlungen mit dem holl\u00e4ndischen und franz\u00f6sischen und andererseits mit dem \u00f6sterreichischen und englischen Gesandten gef\u00fchrt und bei den schlie\u00dflich dort er\u00f6ffneten Friedensverhandlungen (29. M\u00e4rz bis 19. April 1666) mit Blaspeil zusammen als Vermittler zwischen den verschiedenen Parteien gewirkt und den Abschlu\u00df des Friedens zustande gebracht. Er hat dann die geheimen Allianzverhandlungen mit dem kaiserlichen Gesandten de Goe\u00df gef\u00fchrt, zugleich Theil genommen an den Versuchen, eine endg\u00fcltige Beilegung des j\u00fclich-cleveschen Streites durch Verst\u00e4ndigung mit dem Pfalzgrafen von Neuburg zu erreichen, ist selbst zeitweise zu diesem gereist, um ihn zu weiteren Concessionen in den kirchlichen Fragen zu bewegen, hat aber andererseits auch dahin gewirkt, da\u00df von seiten des Kurf\u00fcrsten m\u00f6glichste Nachgiebigkeit bewiesen wurde, und er hat die am 9. September 1666 abgeschlossenen Vertr\u00e4ge gegen die von einem Theile der R\u00e4the des Kurf\u00fcrsten erhobenen Einw\u00fcrfe vertheidigt. Er begleitete dann den Kurf\u00fcrsten zu der pers\u00f6nlichen Zusammenkunft mit dem Pfalzgrafen, auf welcher die neu geschlossene Freundschaft befestigt und n\u00e4here Verabredungen \u00fcber die Erhebung des letzteren auf den polnischen Thron, zu deren Unterst\u00fctzung sich der Kurf\u00fcrst verpflichtet hatte, getroffen wurden, ebenso hat er bei der folgenden neuen Huldigung der cleveschen St\u00e4nde und den weiteren Verhandlungen mit denselben mitgewirkt und ist dann im November mit dem Hofe nach Berlin zur\u00fcckgekehrt. Auch auf die sehr vorsichtige Politik des Kurf\u00fcrsten im Devolutionskriege (1667\u201468) hat er den bedeutendsten Einflu\u00df ausge\u00fcbt. Er hat den Kurf\u00fcrsten, welcher \u00fcber das gewaltsame Auftreten Ludwig\u2019s XIV. sehr ungehalten und geneigt war, demselben entgegen zu treten, zur\u00fcckgehalten und ihn veranla\u00dft, zun\u00e4chst eine abwartende Stellung einzunehmen und seine Entscheidung wesentlich davon abh\u00e4ngig zu machen, welche Aussichten ihm von der einen oder der anderen Partei in der f\u00fcr seine Interessen noch wichtigeren polnischen Frage gemacht werden w\u00fcrden, und schlie\u00dflich auf die Antr\u00e4ge Ludwig\u2019s XIV., welcher sich erbot, seine fr\u00fcheren Pl\u00e4ne in Polen auszugeben und dort auch die Throncandidatur des Pfalzgrafen von Neuburg zu bef\u00f6rdern, wogegen der Kurf\u00fcrst sich nur zur Neutralit\u00e4t im niederl\u00e4ndischen Kriege verpflichten sollte, einzugehen. S. nebst Somnitz und Jena hat mit|Millet den darauf bez\u00fcglichen Vertrag vom 15. December 1667 unterzeichnet. Neben der Leitung der ausw\u00e4rtigen Politik hat S. auch in dieser Zeit die verschiedenartigsten Gesch\u00e4fte der inneren Verwaltung zu erledigen, namentlich die Verhandlungen mit den m\u00e4rkischen St\u00e4nden \u00fcber die Ordnung des Creditwesens und die Versuche, den kirchlichen Frieden herzustellen, fortzusetzen gehabt. Schwer betroffen wurde er durch den Tod seiner G\u00f6nnerin, der Kurf\u00fcrstin Luise, am 18. Juni 1667, er hat die Prinzen an das Sterbelager der Mutter gef\u00fchrt und sie nachher in ihrem Schmerze zu tr\u00f6sten gesucht. Wenn man vermuthet hatte, da\u00df durch diesen Todesfall Schwerin\u2019s Stellung ersch\u00fcttert werden, jetzt seinen Gegnern der leitende Einflu\u00df zufallen werde, so erf\u00fcllte sich dieses nicht, vielmehr blieb auch nachher S. an der Spitze der Gesch\u00e4fte, und der Kurf\u00fcrst h\u00e4tte ihm keinen gr\u00f6\u00dferen Beweis seines Vertrauens geben k\u00f6nnen, als da\u00df er ihn, und zwar ihn allein unter seinen R\u00e4then, zum Mitwisser des Anfang 1668 auftauchenden Planes einer zweiten Verm\u00e4hlung mit der verwittweten Herzogin Dorothea von L\u00fcneburg gemacht und seinen Rath und seine Unterst\u00fctzung auch in dieser Angelegenheit in Anspruch genommen hat. S. fiel auch die Aufgabe zu, die seiner Obhut anvertrauten beiden Prinzen auf den bevorstehenden Schritt ihres Vaters vorzubereiten und mit demselben zu vers\u00f6hnen, und er geh\u00f6rte zu dem kleinen Gefolge, welches den Kurf\u00fcrsten zu der am 24. Juni zu Gr\u00f6ningen stattfindenden Hochzeit begleitete. Auch zu der neuen Kurf\u00fcrstin hat S. zwar nicht in einem so vertrauten, aber doch in durchaus freundlichem Verh\u00e4ltni\u00df gestanden. Auch an \u00e4u\u00dferem Lohne hat es S. damals nicht gefehlt, namentlich verlieh ihm der Kurf\u00fcrst nach dem Tode seines Stiefsohnes, des Freiherrn Truchse\u00df v. Waldburg, 1665 die vorher diesem geh\u00f6rigen Wildenhof\u2019schen G\u00fcter in Preu\u00dfen, und belehnte ihn nach dem gl\u00fccklichen Ausgange eines l\u00e4ngeren Rechtsstreites mit der Waldburg\u2019schen Familie 1668 feierlich mit denselben. Ende August 1668 begab sich der Kurf\u00fcrst mit seinem Hofe nach Preu\u00dfen, um angesichts der bevorstehenden K\u00f6nigswahl Polen n\u00e4her zu sein, S. folgte ihm auch dorthin, aber erst etwas sp\u00e4ter. Ueble Folgen seiner Abwesenheit vom Hofe mu\u00dfte er gleich nach seiner Ankunft in K\u00f6nigsberg in dem ver\u00e4nderten Verhalten der Prinzen, namentlich des Kurprinzen bemerken, welcher schon l\u00e4ngst der Studien \u00fcberdr\u00fcssig und jetzt durch anderweitige Einfl\u00fcsse aufgereizt, sich seiner Beaufsichtigung entwachsen d\u00fcnkte und seinen Mahnungen und Anordnungen st\u00f6rrischen Widerstand entgegensetzte, so da\u00df er zu strengen Mitteln greifen mu\u00dfte, um seine Autorit\u00e4t aufrecht zu erhalten und die Fortsetzung regelm\u00e4\u00dfiger Studien durchzusetzen. Im Februar 1669 wurde er dann von einer schweren Krankheit befallen, welche ihn fast ein halbes Jahr von den Gesch\u00e4ften fernhielt. Auch nachdem dieselbe geheilt war, f\u00fchlte er sich nicht mehr im vollen Besitz seiner fr\u00fcheren Kr\u00e4fte, und theils deswegen, theils infolge von Verstimmung \u00fcber neue Anfeindungen von seiten seiner Gegner richtete er gleich nach seiner R\u00fcckkehr nach der Mark an den Kurf\u00fcrsten, dem er zusammen mit den Prinzen vorausgereist war, ein Entlassungsgesuch. Der Kurf\u00fcrst lehnte dasselbe in der gn\u00e4digsten und f\u00fcr ihn ehrenvollsten Form ab, versprach aber, ihn von einem Theile seiner verschiedenartigen Amtspflichten zu entlasten, doch ist das nur in geringf\u00fcgiger Weise geschehen. S. behielt neben seiner Stellung als Hofmeister der Prinzen auch nach wie vor die Leitung der ausw\u00e4rtigen Gesch\u00e4fte. Bei dem Subsidienbed\u00fcrfni\u00df des Kurf\u00fcrsten und der Vernachl\u00e4ssigung, welche derselbe vom Kaiser und auch von Holland erfuhr, ist auch er jetzt f\u00fcr eine n\u00e4here Verbindung mit Frankreich gewesen, hat die mit dem Abschlu\u00df des Vertrages vom 31. December 1669 endigenden Verhandlungen mit dem von Ludwig XIV. zu dem Kurf\u00fcrsten geschickten Vaubrun gef\u00fchrt, hat auch in den|beiden n\u00e4chsten Jahren das Festhalten an dem B\u00fcndni\u00df mit Frankreich bef\u00fcrwortet und sich wenigstens den Anschein gegeben, als ob er keine neuen gewaltth\u00e4tigen Unternehmungen Ludwig\u2019s XIV. bef\u00fcrchte, aber doch dahin gewirkt, da\u00df der Kurf\u00fcrst den ihm damals franz\u00f6sischerseits gemachten Antr\u00e4gen, an dem bevorstehenden Angriff gegen Holland Theil zu nehmen, ausgewichen ist. Daneben hat er die Neuordnung des st\u00e4ndischen Schuldenwesens in der Mark fortgef\u00fchrt, hat ferner Theil genommen an den weiteren, mit dem Pfalzgrafen von Neuburg \u00fcber die Regelung der kirchlichen Verh\u00e4ltnisse in den beiderseitigen rheinisch-westf\u00e4lischen Gebieten gef\u00fchrten Verhandlungen, ist auch, freilich gegen seinen Willen, zu den preu\u00dfischen Angelegenheiten herangezogen worden. Er hat auch jetzt bei den fortgesetzten Conflicten mit den dortigen St\u00e4nden dem Kurf\u00fcrsten zu m\u00f6glichster Milde gerathen, auch in dem Kalckstein\u2019chen Processe hat er freilich erfolglos sich bem\u00fcht, denselben zur Zur\u00fccknahme seines Befehls, sofort mit der Folter gegen den Angeklagten vorzugehen, zu bewegen. Als zu Ende des Jahres 1671 der Entschlu\u00df Ludwig\u2019s XIV. Holland anzugreifen deutlich hervortrat, nun in letzter Stunde die holl\u00e4ndische Regierung sich um die Bundesgenossenschaft des Kurf\u00fcrsten bem\u00fchte, dagegen der franz\u00f6sische K\u00f6nig durch gl\u00e4nzende Anerbietungen denselben wenigstens zur Neutralit\u00e4t zu bewegen suchte, da ist S. ebenso wie die Mehrzahl der R\u00e4the des Kurf\u00fcrsten gegen eine offene Verbindung desselben mit Holland gewesen und dessen entgegengesetzter Beschlu\u00df hat ihn mit schweren Sorgen erf\u00fcllt. Er hat bei den Verhandlungen mit dem holl\u00e4ndischen Gesandten Amerongen sich sehr wenig entgegenkommend gezeigt, so da\u00df dieser lieber sich an den Kurf\u00fcrsten pers\u00f6nlich wandte, doch hat S. nachher den Allianzvertrag vom 6. Mai 1672 mit unterzeichnet und ist dann dem Kurf\u00fcrsten ins Feld gefolgt. Vom Hauptquartier bei Frankfurt a. M. aus hat er dann wiederholte Sendungen zu den rheinischen Kurf\u00fcrsten unternommen, um diese zum Anschlu\u00df an die Verb\u00fcndeten oder wenigstens zur Gestattung freien Durchzuges zu bewegen. Er ist auch zu den Sitzungen des Kriegsraths hinzugezogen worden und hat jetzt trotz des Mi\u00dferfolges des Feldzuges dem Kurf\u00fcrsten gerathen, auf der Seite Hollands auszuharren, hat dann, als der Winter herankam, dem Abmarsch der ganzen kurf\u00fcrstlichen Armee nach Westfalen widersprochen. Als dieser dennoch erfolgte, auch in Westfalen aber der Feldzug ungl\u00fccklich verlies und dem Kurf\u00fcrsten, der sich von den Kaiserlichen verrathen glaubte und auch von Holland schlecht unterst\u00fctzt wurde, neue Anerbietungen zu einem Separatfrieden mit Frankreich gemacht wurden, da hat auch er gerathen, auf dieselben einzugehen, zun\u00e4chst durch Unterhandlungen Zeit zu gewinnen und dann, als die Lage des Kurf\u00fcrsten eine immer bedrohtere wurde, ernstlich den Frieden zu suchen. Ebenso hat er auch nach dem Abschlu\u00df des Friedens von Vossem die Politik des Kurf\u00fcrsten vertreten, welche dahin zielte, eine mittlere Richtung zwischen Frankreich und dem jetzt mit diesem im Kriege begriffenen Kaiser einzuhalten und den allgemeinen Frieden zu vermitteln, und er ist daher den Ann\u00e4herungsversuchen der damals \u00e4hnliche Ziele verfolgenden schwedischen Regierung entgegengekommen; S. zusammen mit Somnitz und Jena hat die Verhandlungen mit den nach Berlin gekommenen schwedischen Bevollm\u00e4chtigten Mardefeld und Wangelin gef\u00fchrt und mit denselben den Vertrag vom 11. December 1673 vereinbart. Der Stellung als Hofmeister des jetzt erwachsenen Kurprinzen war S. enthoben worden, dagegen leitete er nach wie vor die Erziehung des Prinzen Friedrich. Als der Kurf\u00fcrst ihm 1673 auch die seines dritten Sohnes, des jetzt siebenj\u00e4hrigen Prinzen Ludwig \u00fcbertragen wollte, suchte sich S. dem zu entziehen und richtete bei dieser Gelegenheit aufs neue an den Kurf\u00fcrsten unter Hinweis auf seine Kr\u00e4nklichkeit das Gesuch, ihn ganz aus seinem Dienste zu entlassen, der Kurf\u00fcrst aber antwortete, er k\u00f6nnte bei den jetzigen gef\u00e4hrlichen|Conjuncturen seines Rathes am wenigsten entbehren, und S. lie\u00df sich nicht nur bewegen im Dienste zu bleiben, sondern auch die Erziehung des Prinzen zu \u00fcbernehmen, die er dann in derselben sorgsamen Weise wie die der \u00e4lteren Br\u00fcder desselben geleitet hat. Als Anfang 1674 nach den neuen Uebergriffen Ludwig\u2019s XIV. auf das Reichsgebiet neue Versuche von seiten des Kaisers und dann auch Hollands gemacht wurden, den schon l\u00e4ngst \u00fcber den franz\u00f6sischen Uebermuth und die s\u00e4umige Subsidienzahlung entr\u00fcsteten Kurf\u00fcrsten auf ihre Seite zu ziehen, ist S. im Gegensatz zu den meisten anderen R\u00e4then f\u00fcr eine solche Verbindung gewesen, ihm und den ihm gleichgesinnten Somnitz und Blaspeil wurden daher die Verhandlungen mit dem kaiserlichen Gesandten de Goe\u00df und dem holl\u00e4ndischen Achtienhoven \u00fcbertragen und sie haben, nachdem endlich die Subsidienfrage geregelt war, mit diesen am 1. Juli den Allianzvertrag abgeschlossen, auf Grund dessen dann der Kurf\u00fcrst am Kriege gegen Frankreich Theil genommen hat. Auf dem Feldzuge nach dem Oberrhein aber hat S. denselben nicht begleitet, er erhielt vielmehr den Auftrag, sich mit den beiden seiner Obhut anvertrauten Prinzen nach Cleve zu begeben, um dieselben dort ihre Studien fortsetzen und den \u00e4lteren eine Kur bei einem ber\u00fchmten niederl\u00e4ndischen Arzt durchmachen zu lassen, zugleich aber auch von dort aus in Holland f\u00fcr das brandenburgische Interesse zu wirken und in Cleve selbst eine weitere Reform des Kammerstaates und vollst\u00e4ndige Durchf\u00fchrung der Accise zu betreiben. S. ist dort bis Anfang Sommer 1676 geblieben, fern von dem Kriegsget\u00fcmmel, in welches bald auch die Mark infolge des Einbruchs der Schweden hineingezogen wurde, sehr erfreut \u00fcber die Mu\u00dfe, welche ihm sogar die Fortsetzung lang entbehrter Studien gestattete, dabei aber doch nach M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Interessen seines Herrn th\u00e4tig. Er hat dort die Verhandlungen mit den St\u00e4nden gef\u00fchrt und die Aufbringung vermehrter Geldmittel f\u00fcr den Krieg betrieben, zugleich in Holland auf Zahlung der Subsidien und H\u00fclfeleistung gegen Schweden gedrungen. Schwer ist er in dieser Zeit betroffen worden durch den am 27. November 1674 zu Stra\u00dfburg erfolgten Tod seines ehemaligen Z\u00f6glings, des Kurprinzen Karl Emil. Mit dem Kurf\u00fcrsten hat er einen lebhaften Briefwechsel unterhalten, dieser unterrichtete ihn wieder fortgesetzt \u00fcber den Gang der kriegerischen Ereignisse, theilte ihm seine Sorgen mit und erbat sich seinen Rath, namentlich zuletzt, als er trotz der Erfolge gegen die Schweden infolge der mangelhaften Unterst\u00fctzung seiner Alliirten und der Benachtheiligung in der Quartierfrage nicht wu\u00dfte, wie er seine Armee erhalten und verst\u00e4rken sollte. S. hat damals die Bitte des jetzigen Kurprinzen, auf der R\u00fcckreise Kassel besuchen und dort seine Verlobung mit der von ihm schon lange geliebten hessischen Prinzessin Henriette feiern zu d\u00fcrfen, unterst\u00fctzt und den Kurf\u00fcrsten, welcher anfangs der bef\u00fcrchteten Kosten wegen dagegen Bedenken erhoben hatte, zur Einwilligung bewogen. Bald nach seiner R\u00fcckkehr nach Berlin, 30. Juni 1676, wurde er der Aufsicht \u00fcber den Kurprinzen Friedrich enthoben, er leitete aber auch ferner die Erziehung des Prinzen Ludwig und hat w\u00e4hrend der Abwesenheit des Kurf\u00fcrsten und seiner Gemahlin im Felde in den folgenden Jahren eine Art von Oberaufsicht \u00fcber den ganzen in Berlin zur\u00fcckgebliebenen Hof gef\u00fchrt, zeitweilig, im Sommer 1677, waren alle Kinder des Kurf\u00fcrsten bei ihm in Alt-Landsberg zu Gaste. Auch die Direction des Geh. Rathes hat er fortgef\u00fchrt und auch an den diplomatischen Gesch\u00e4ften wieder Theil genommen. Nach l\u00e4ngeren Verhandlungen mit dem holl\u00e4ndischen Gesandten van der Tocht hat er nebst v. Brandt und Meinders mit diesem die neue Defensivallianz vom 8. M\u00e4rz 1678 und den Vertrag \u00fcber die Erledigung der Hofeyser\u2019schen Schuldsache abgeschlossen. Ebendamals gerieth er mit dem Kurf\u00fcrsten in Differenzen,|welche einen ernsteren Charakter annahmen als die fr\u00fcheren bald vor\u00fcbergehenden Verstimmungen, er bat aufs neue um seine Entlassung und hielt sich, da er keinen Bescheid darauf erhielt, vier Wochen vom Hofe und vom Geh. Rathe fern, doch hat dann die Kurf\u00fcrstin eine Wiederausf\u00f6hnung vermittelt, der Kurf\u00fcrst lehnte auch, als S. zu Ende des Jahres sein Gesuch erneuerte, dasselbe ab, enthob ihn aber aus R\u00fccksicht auf seine Kr\u00e4nklichkeit der Direction im Geh. Rathe und stellte ihm auch baldige Entbindung von der Erziehung des Prinzen Ludwig in Aussicht. Die damaligen weiteren gl\u00fccklichen Erfolge des Kurf\u00fcrsten gegen die Schweden begleitete S. mit freudigster Theilnahme, nach der Eroberung Stralsunds (October 1678) begl\u00fcckw\u00fcnschte er den Kurf\u00fcrsten dazu auf das herzlichste, sprach den Wunsch aus, da\u00df derselbe diese Stadt und sein ganzes Heimathland dauernd behalten m\u00f6ge, und gab ihm Rathschl\u00e4ge, wie dies zu erreichen sei, wobei er schon auf eine eventuelle Verst\u00e4ndigung mit Frankreich hinwies. Der Kurf\u00fcrst hat auch in der Folgezeit seine Dienste mehrfach in Anspruch genommen. Als Ende 1678 durch den Einfall der Schweden in Preu\u00dfen neue milit\u00e4rische Anstrengungen n\u00f6thig wurden, beauftragte er S., von den m\u00e4rkischen St\u00e4nden die Bewilligung der dazu erforderlichen Geldmittel zu erwirken. Als er dann 1679 infolge des Abfalls seiner Verb\u00fcndeten und des von Frankreich ausge\u00fcbten Zwanges sich zu dem ungl\u00fccklichen Frieden von St. Germain verstehen mu\u00dfte, darauf aber in einer engeren Verbindung mit Frankreich eine St\u00fctze suchte und durch Meinders, welcher jenen Frieden abgeschlossen hatte, Unterhandlungen deswegen ankn\u00fcpfen lie\u00df, begehrte er (Anfang August 1679) wieder den Rath Schwerin\u2019s; dieser hat anfangs abgerathen, nachher aber doch die Richtigkeit der von dem Kurf\u00fcrsten geltend gemachten Gr\u00fcnde anerkannt und nur empfohlen, zun\u00e4chst eine reservirte Haltung einzunehmen und schrittweise mit den Anerbietungen vorzugehen. Vor gewaltsamen Ma\u00dfregeln, die der Kurf\u00fcrst damals gegen Holland und Spanien im Sinne hatte, um diese M\u00e4chte zur Zahlung der ihm noch schuldigen Subsidien zu n\u00f6thigen, hat er ernstlich gewarnt, ebenso nachher (Mitte October) vor \u00e4hnlichen Schritten gegen den Herzog von Hannover, welcher durch Verweigerung des Durchzuges den Zorn des Kurf\u00fcrsten gereizt hatte. Damals war S. schon schwer trank. Er hatte, um Ersatz f\u00fcr seine am 26. August 1677 verstorbene Gattin zu finden, sich am 26. M\u00e4rz 1679 zum dritten Male mit der verwittweten Frau Dorothea von Fleming, geb. v. Schlieben verheirathet, war aber am 17. September zu Alt-Landsberg erkrankt. Dort setzte er am 23. September sein Testament auf, Anfang October siedelte er, da das Fieber zunahm, nach Berlin \u00fcber, doch verschlimmerte sich sein Zustand immer mehr, er versank in vollst\u00e4ndigen Tr\u00fcbsinn, gewann jedoch zuletzt sein Gottvertrauen wieder und starb am 14. November 1679. Seine Leiche wurde am 22. December feierlichst zu Alt-Landsberg bestattet.<\/p>\n<p>Quelle: F. Hirsch., \u201eSchwerin , Otto von\u201c, in: Allgemeine Deutsche Biographie 35 (1893), S. 754-763 [Onlinefassung]; URL: <a href=\"http:\/\/www.deutsche-biographie.de\/artikelADB_pnd100334490.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.deutsche-biographie.de\/artikelADB_pnd100334490.html<\/a><\/p>\n<p>Weitere Informatione rund um die Genealogie der Familie von Schwerin finden sich auch in der <a href=\"http:\/\/tng.dirkpeters.net\/\" target=\"_blank\">Datenbank<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus meiner Ahnenliste: Otto Freiherr von Schwerin* 08.03.1616 Stettin\u2020 14.11.1679 C\u00f6llnVater: Otto Freiherr von SchwerinMutter: Dorothea von Weissenbach Ehefrauen: Elisabeth von Schlabrendorff Helene Dorothea von Creytzen Dorothea von Flemming Otto<\/p>\n<div><a href=\"https:\/\/dirkpeters.info\/?p=592\" class=\"exp-read-more exp-read-more-underlined\">Read More<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[44,9,22],"tags":[8,27,157],"class_list":["post-592","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-adel","category-ahnenforschung","category-genealogien","tag-biographie","tag-genealogien","tag-schwerin"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8HCXc-9y","jetpack-related-posts":[{"id":305,"url":"https:\/\/dirkpeters.info\/?p=305","url_meta":{"origin":592,"position":0},"title":"Die Herren und Grafen von Schwerin","author":"dirkpeters","date":"15. 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November 2009","format":false,"excerpt":"Aus meiner Vorfahrenliste Lorenz Christoph von Somnitz * 30.09.1612 Neustettin \u2020 16.02.1678 Nimwegen Vater: Peter II. von Somnitz Mutter: Dorothee von Westeregeln Ehefrauen Dorothea von Kleist Ida Erdmuthe von Krockow Lorenz Christoph v. S., brandenburgischer Staatsmann des 17. Jahrhunderts. Er entstammt einer altadeligen, in Hinterpommern ans\u00e4ssigen Familie und wurde am\u2026","rel":"","context":"In &quot;Genealogien&quot;","block_context":{"text":"Genealogien","link":"https:\/\/dirkpeters.info\/?cat=22"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":171,"url":"https:\/\/dirkpeters.info\/?p=171","url_meta":{"origin":592,"position":5},"title":"Ritter, Domherren und Obristen","author":"dirkpeters","date":"24. 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